Auch der spanische Automobilhersteller Seat ist als Tochterunternehmen des Volkswagen-Konzerns in den VW Dieselskandal verwickelt. Denn die durch VW hergestellten, manipulierten Dieselmotoren des Typs EA189 sind auch in zahlreichen Fahrzeugvarianten von Seat verbaut worden. Aktuell sorgt der Nachfolgemotor des EA189 mit der internen Typenbezeichnung EA288 mit vier Zylindern (Euro 5 und Euro 6) für eine Art Dieselgate 2.0, das auch vor Seat nicht Halt macht.



Bisher betroffene Motoren und Modelle im Seat Dieselskandal


Vierzylinder Motoren des Typs EA189

Seit dem Bekanntwerden der VW-Dieselaffäre Ende 2015 steht fest, dass der Volkswagen-Konzern millionenfach Fahrzeuge mit manipulierten Dieselmotoren verkauft und damit seine Kunden und die Zulassungsbehörden systematisch getäuscht hat. Die illegale Software erkennt, ob sich das Fahrzeug im Realbetrieb oder auf dem Prüfstand befindet und reguliert die Abgasreinigung dementsprechend. Dabei werden die Stickoxid-Grenzwerte einzig im Testzyklus eingehalten, nicht jedoch beim Betrieb des Autos auf der Straße.

In den Motoren des Typs EA189, die allein in Deutschland in rund 2,4 Millionen Autos der Marken Seat, VW, Skoda und Audi verbaut worden sind, wurden dementsprechend durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unzulässige Abschalteinrichtungen festgestellt.

Folge sind ab 2016 unzählige amtliche Rückrufe unter dem Hersteller-Code 23S1, der unter anderem folgende Modelle der Marke Seat erfasst:

  • Seat Alhambra
  • Seat Altea
  • Seat Exeo
  • Seat Ibiza
  • Seat Leon
  • Seat Toledo

Vierzylindermotoren des Typs EA288

Aktuell sorgt der Nachfolgemotor des EA189 mit der internen Typenbezeichnung EA288 mit vier Zylindern (Euro 5 und Euro 6) für eine Art Dieselgate 2.0. Die Hinweise verdichten sich mehr und mehr, dass VW auch bei dem EA288 unter Verwendung einer sogenannten Fahrkurvenerkennung und eines sog. Thermofensters erneut „getrickst“ hat.

Der Motor des Typs EA288 wurde ab 2014 in verschiedenen Fahrzeugen des VW-Konzerns verbaut. Für die Marke Seat können beispielhaft folgende Fahrzeuge genannt werden:

  • Seat Alhambra II (2.0 TDI)
  • Seat Ateca (1.6 TDI)
  • Seat Ateca (2.0 TDI)
  • Seat Leon III (2.0 TDI)
  • Seat Toledo IV (1.6 TDI)
  • Seat Tarraco (2.0 TDI)


Rückrufaktionen von Seat und freiwillige Servicemaßnahmen


Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wertete die emissionsbezogene Prüfstandserkennung bei den EA189 Motoren als unzulässige Abschalteinrichtung und verpflichtete den Volkswagen-Konzern dementsprechend mit bestandskräftigem Bescheid vom 14.10.2015, die Programmierung zu entfernen.

Ab dem Jahr 2016 startete dementsprechend auch Seat unter dem Hersteller-Code 23S1 eine umfassende Rückrufaktion. Einer Vielzahl von Seat-Fahrern wurde mitgeteilt, dass bei ihren Fahrzeugen aufgrund eines angeordneten Rückrufs ein Software-Update am Motorsteuergerät ihres Fahrzeugs vorgenommen werden muss.

Bei einigen Seat-Modellen, in denen Motoren des Typs EA288 verbaut sind, finden unter dem Aktionscode 23AJ sogenannte (noch) freiwillige Servicemaßnahmen statt. Im Rahmen dieser Servicemaßnahmen wird den Haltern über das KBA ein Informationsschreiben von Seat übermittelt. Ebenso wie bei verpflichtenden Rückrufen wird den Seat-Fahrern ein Software-Update nahegelegt.

Zuletzt zeigte sich bei verschiedenen Herstellern, dass aus einem „freiwilligen Rückruf“ ein verpflichtender Rückruf werden kann. Nicht wenigen Autohaltern, die an der freiwilligen Servicemaßnahme nicht teilgenommen hatten, wurde in jüngerer Vergangenheit mitgeteilt, dass eben diese vermeintlich „freiwillige“ Maßnahme nunmehr im Rahmen eines verpflichtenden Rückrufs durchgeführt werden soll. Bekanntermaßen droht sodann gar die Zwangsstillegung des Kfz, zumindest wird die Plakette bei der nächsten Hauptuntersuchung in aller Regel verweigert werden.



Gefahren des Seat Software-Updates


In den zunächst harmlos klingenden „Software-Update-Schreiben“ von Seat können erhebliche Gefahren lauern. Wie bei sämtlichen anderen Herstellern auch, können sich die Maßnahmen negativ auf die Fahrzeuge auswirken. Dies ist auch nicht wirklich überraschend. Denn wenn die Abgasproblematik mit einem bloßen Software-Update „ganz schnell und einfach“ ohne schädliche Auswirkungen auf den Motor in den Griff zu bekommen wäre, stellt sich doch folgende Frage: Warum wurde die Motorsteuerungssoftware nicht schon bei der Herstellung der Motoren entsprechend programmiert, sondern seitens der Hersteller unter bewusster Inkaufnahme von ganz erheblichen Haftungsrisiken „getrickst“?

Dementsprechend berichteten uns viele Seat-Fahrer von einer nachlassenden Leistung, einem fehlenden Drehmoment und einem hektischen Schalten. Der AdBlue-Verbrauch erhöht sich teilweise signifikant, auch der Spritverbrauch steigt. Zudem gibt es immer wieder Berichte über Schäden an den AGR Ventilen oder den Einspritzdüsen. Auch kapitale Motorschäden wurden uns bereits gemeldet.

Seat übernimmt die Kosten grundsätzlich nur, wenn Sie nachweisen können, dass die Mängel und Schäden durch das Software-Update verursacht worden sind. Diesen Beweis können Kunden oft schon deshalb nicht so einfach führen, weil die ursprüngliche Software modifiziert worden ist. Sie müssen deshalb auf Kulanz hoffen oder bleiben auf ihren Kosten sitzen.

Schlussendlich steht noch nicht einmal fest, dass Software-Updates wirklich für sauberere Diesel sorgen. Ganz im Gegenteil. Tests haben gezeigt, dass die Stickoxidemissionen auch nach Durchführung des Software-Updates im Realbetrieb weiterhin viel zu hoch sind.

Ein kostengünstiges „Software-Update“ dient daher vor allem den wirtschaftlichen Interessen der Hersteller, die trotz – oder auch wegen? – der Manipulationen weiterhin Rekordgewinne verzeichnen, die sie nicht in effiziente Hardware-Lösungen investieren wollen.

Eine Lösung im Abgasskandal indessen ist mit Software-Updates sicherlich weder für den getäuschten Verbraucher noch für die Umwelt verbunden.

Haben auch Sie eine Aufforderung zur Durchführung eines Software-Updates erhalten? Dann ist Ihr Fahrzeug mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vom Abgasskandal betroffen. Lassen Sie sich beraten!

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Wichtig ist: Auch wenn Sie das Software-Update von Seat bereits aufspielen ließen, können Sie weiterhin Schadensersatz fordern. Die Maßnahme hat keinerlei Auswirkungen auf bestehende Schadensersatzansprüche.



Wertverlust von Dieselfahrzeugen im Seat Abgasskandal


Der Wertverlust Ihres Fahrzeugs wird durch eine bloße Software-Update-„Lösung“ nicht einmal annähernd ausgeglichen. Im Zuge des Abgasskandals hat praktisch jeder Diesel einen ganz erheblichen Wertverlust erlitten. Wegen der teils bereits vorhandenen und für viele weitere Städte drohenden Fahrverbote ist die Nachfrage für Diesel allgemein gesunken.

Fahrzeuge, die von einem amtlichen Rückruf betroffen sind, aber noch kein Software-Update erhalten haben, dürften in aller Regel kaum noch verkäuflich sein. Denn die Zulassungsbehörden gehen dazu über, Zwangsstilllegungen durchzusetzen.

Bei Fahrzeugen, die das Update bereits erhalten haben, nehmen viele potentielle Erwerber aufgrund der soeben geschilderten Gefahren von einem Kauf vollständig Abstand. Falls ein Wiederverkauf gelingt, dann nur mit ganz erheblichen Preisabschlägen.

Ein Ende des VW- und damit auch des Seat-Abgasskandals ist zudem noch lange nicht in Sicht. Weiterhin verdichten sich die Hinweise, dass auch in weiteren Motoren und Modellen illegale Abschalteinrichtungen verwendet worden sind.

Dementsprechend drohen auch aktuell weitere amtliche Rückrufe durch das KBA, was das Interesse am Kauf eines Seats mit der Abgasnorm Euro 6 bei Vielen auch nicht fördert.



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Haftung von VW bei EA189-Motoren

Mit seiner Grundsatzentscheidung vom 25.05.2020 bestätigte der Bundesgerichtshof, dass Käufern von Dieselfahrzeugen mit EA189-Motoren Schadensersatzansprüche gegen die Volkswagen AG als Motorherstellerin zustehen. Damit ist die Rechtslage grundsätzlich geklärt. Hiernach erhalten Sie den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer als Schadensersatz. Das Auto geben Sie zurück. Da der Wiederverkaufspreis aus den soeben genannten Gründen deutlich unter dem Schadensersatzbetrag liegt, ergeben sich oft wirtschaftliche Vorteile im vierstelligen Bereich.

Viele Betroffene, die bislang noch nichts unternommen haben, ärgern sich und glauben, dass es jetzt zu spät sei. Dies ist jedoch ein Irrglaube! Denn in vielen Fällen hilft VW die Einrede der Verjährung nichts.

Wir hatten im Gegensatz zu manch anderer Verbraucherschutzkanzlei seit jeher ganz entschieden die Auffassung vertreten, dass Schadensersatzansprüche bei Dieselmotoren des Typs EA189 auch heute noch durchsetzbar sind. Denn selbst, falls man wie manche Gerichte einen Schadensersatzanspruch gemäß § 826 BGB als verjährt erachten wollte, folgt die Haftung der Volkswagen AG doch jedenfalls aus § 852 BGB.

Dies hat jetzt das Landgericht Nürnberg-Fürth in einer durch uns erstrittenen Entscheidung vom 09.03.2021 bestätigt. Bereits diese Entscheidung war bahnbrechend. Soweit für uns ersichtlich, dürfte es sich um eine der ersten Entscheidungen im gesamten Bundesgebiet handeln, die ein von einem Händler erworbenes Fahrzeug mit einem EA189-Motor betrifft. Zuvor hatte bereits das OLG Oldenburg mit Urteil vom 02.03.2021 festgestellt, dass VW in dem rechtlich weitaus unproblematischeren Fall eines Direktkaufs bei der Volkswagen AG gemäß § 852 BGB auf Schadensersatz haftet.

Auch das Oberlandesgericht Stuttgart hat mit seiner Entscheidung vom 09.03.2021 die Rechtsprechung des LG Nürnberg-Fürth im Fall eines Händlerkaufs bestätigt. Ebenso entschied das OLG Koblenz mit Urteil vom 31.03.2021. Der oftmals übersehene sogenannte Restschadensersatzanspruch gemäß § 852 BGB wird dem VW-Konzern mit seiner Verzögerungstaktik im Dieselskandal daher aller Voraussicht nach weiterhin einen ganz dicken Strich durch die Rechnung machen.


Schadensersatzansprüche bei EA288-Motoren

Bei dem Nachfolgemotor des EA189 mit der internen Typenbezeichnung EA288 stellt sich derzeit grundsätzlich kein Verjährungsproblem. Wir empfehlen Ihnen gleichwohl auch hier rasches Handeln, um bestehende Ansprüche nicht zu gefährden. Denn in einigen Fällen droht auch hier zeitnah die Verjährung.

Nachdem die Manipulationen bei Dieselfahrzeugen mit Motoren des Typs EA288 erst unlängst aufgedeckt worden sind, kann es natürlich noch nicht die „Urteilsflut“ wie gegen die Volkswagen AG in Bezug auf EA189-Motoren geben. Die juristische Aufarbeitung von Dieselgate 2.0 ist jedoch in vollem Gange. Bundesweit geben Gerichte den geschädigten VW-Fahrern auch im Zusammenhang mit EA288 Dieselmotoren zunehmend Recht.

Neben ersten positiven Entscheidungen durch Landgerichte verurteilte erstmals das OLG Köln mit Urteil vom 19.02.2021 die Volkswagen AG zu Schadensersatz. Die VW-Anwälte hatten den Gerichtstermin versäumt. Daher erließ das OLG Köln ein sogenanntes Versäumnisurteil. Den Vorwurf, dass VW in dem Fahrzeug mit dem Motor EA288 eine „prüfstandoptimierte Umschaltlogik (wie bei den Motoren vom Typ EA189 eingesetzt) eingebaut“ hat, erachtete das Gericht als zugestanden.

Das OLG Naumburg sah in seinem Urteil vom 09.04.2021 eine vorsätzliche und sittenwidrige Schädigung durch VW als erwiesen an. Für den Golf VII 2.0 TDI mit dem VW-Motor EA288 (Euro 6) gab es keinen amtlichen Rückruf des KBA. Gleichwohl sah das OLG Naumburg in der sogenannten Fahrkurvenerkennung eine Zykluserkennung. Die Fahrkurve erkennt, ob sich das Fahrzeug auf dem Prüfstand oder im normalen Straßenverkehr befindet. Die Volkswagen AG wurde demgemäß zu Schadensersatz verurteilt.



Was wir für Sie tun können


Kostenfreie Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzversicherer übernehmen grundsätzlich die Kosten, wenn im Zeitpunkt des Autokaufs eine Verkehrsrechtsschutzversicherung bestanden hat. Gerne stellen wir für Sie eine kostenlose und unverbindliche Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung und übernehmen auch die weitere Korrespondenz.

Dies ist für Sie ganz einfach. Sie können uns die notwendigen Unterlagen bequem per E-Mail übersenden. Hierfür können Sie unser Formular nutzen. Gerne können Sie uns Ihre Unterlagen auch per Post übersenden.

Sobald wir eine Rückantwort Ihrer Rechtsschutzversicherung erhalten haben, werden wir uns wegen der weiteren Vorgehensweise wieder mit Ihnen in Verbindung setzen. Selbstverständlich entstehen vor einer ausdrücklichen Beauftragung unserer Kanzlei durch Unterzeichnung unserer Mandatsunterlagen für Sie weder Verpflichtungen noch Kosten.


Kostenlose Ersteinschätzung

Auch wenn Sie über keine Rechtsschutzversicherung verfügen, prüfen wir Ihren Seat-Abgasfall selbstverständlich gerne genauer. Nutzen Sie auch hierfür unser Ersteinschätzungsformular oder schreiben Sie uns.

Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Rufen Sie uns einfach an!


Gerichtliche Durchsetzung Ihrer Ansprüche

Neben unseren vorbereitenden und für Sie kostenfreien Serviceleistungen vertreten wir nach entsprechender Mandatierung Ihre rechtlichen Interessen mit aller Konsequenz vor Gericht.

Entscheidend für den Erfolg einer Klage gegen einen Großkonzern bzw. eines „Kampfes David gegen Goliath“ ist insbesondere im Dieselskandal eine fundierte Prozessvertretung. Seit jeher vertreten wir Verbraucher nur in sehr weinigen, ausgewählten Rechtsgebieten, die wir auf höchstem Niveau beherrschen. Wir haben bereits weit über 1.000 Mandanten erfolgreich gegen Banken und Großunternehmen vertreten und wegweisende, bundesweit beachtete Entscheidungen, unter anderem vor dem Bundesverfassungsgericht, erstritten.

Seit dem Bekanntwerden des Dieselskandals im Jahr 2015 beschäftigen wir uns nahezu ausschließlich mit der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen Audi, VW und andere Hersteller. Unsere langjährige praktische Erfahrung, eine Vielzahl bundesweit erfolgreich geführter Prozesse eins sicher:
Eine fundierte und praxisnahe Mandatsbetreuung durch erfahrene Anwälte, mit dem Ziel Ihr Problem schnell, effizient und kostengünstig zu lösen. Hierbei verstehen wir uns nicht als Massenbetrieb. Stattdessen steht Ihnen ein bewusst klein gehaltenes, hoch spezialisiertes Team zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht die persönliche Betreuung des Mandanten durch den jeweils verantwortlichen Partner der Kanzlei.

Auch im VW Abgasskandal konnten wir wichtige Entscheidungen zugunsten unserer Mandanten erstreiten. Nachdem die hier in Rede stehenden Motoren nicht durch Seat, sondern durch die Volkswagen AG hergestellt worden sind, richteten sich sämtliche Klagen gegen die Volkswagen AG (Auszug der in jüngerer Zeit durch uns gewonnenen VW-Verfahren).

  • LG Dresden, Urteil vom 29.04.2021, 7 O 2509/20 (keine Verjährung im VW-Abgasskandal bei Klage in 2020 und Musterfeststellungsklage)
  • LG Leipzig, Urteil vom 01.04.2021, 4 0 2224/20 (keine Verjährung im VW-Abgasskandal bei Klage in 2020)
  • LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 09.03.2021, 9 0 7845/20 (Verurteilung von VW gemäß § 852, soweit ersichtlich, eine bundesweit herausragende Entscheidung zu § 852 BGB beim Händlerkauf)
  • LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 17.12.2020, 9 O 4008/20 (keine Verjährung im VW-Abgasskandal bei Klage in 2020)
  • LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 17.12.2020, 9 O 4008/20 (keine Verjährung im VW-Abgasskandal bei Klage in 2020)
  • LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 17.12.2020, 9 O 4008/20 (keine Verjährung im VW-Abgasskandal bei Klage in 2020)
  • LG Bamberg, Urteil vom 03.11.2020, 42 O 157/20 (keine Verjährung im VW-Abgasskandal bei Klage in 2020)
  • LG Kiel, Urteil vom 28.10.2020, 17 O 124/20 (VW lässt die Einrede der Verjährung fallen)
  • OLG Stuttgart, Verfahren 12 U 155/20 (Berufungsrücknahme durch VW)
  • OLG Köln, Verfahren 9 U 175/20 (Berufungsrücknahme durch VW)
  • LG Heilbronn, Urteil vom 06.04.2020, Az.: 9 0 145/19

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Im Dieselskandal hilft Volkswagen die Einrede der Verjährung nichts. Dies hat bereits das LG Nürnberg-Fürth in einer durch unsere Kanzlei erstrittenen Entscheidung vom 09.03.2021, Az.: 9 […]
4. März 2021

Keine Verjährung im VW Abgasskandal: Autobesitzer können auch 2021 noch klagen!

Bekanntermaßen bestätigte der BGH mit Urteil vom 25.05.2020, VI ZR 252/19, dass Käufern von Dieselfahrzeugen mit EA189-Motoren Schadensersatzansprüche gegen VW wegen einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung zustehen. […]

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